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Lukaschenko: Belarus sieht keine Hindernisse für einen intensiveren politischen Dialog mit EU

Präsident 22.07.2019 | 12:33

MINSK, 22. Juli (BelTA) – Belarus ist bereit, den politischen Dialog mit der Europäischen Union zu intensivieren. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko heute beim Treffen mit der Leiterin der EU-Delegation in Belarus Andrea Wiktorin.

„Es gibt heute Nichts, was einem intensiveren wirtschaftlichen oder politischen Dialog zwischen Belarus und EU im Wege stehen würde. Belarus ist bereit, diesen Dialog zu stärken. Lasst uns darauf hinarbeiten, ohne dass irgendwelche politische Ereignisse – ob Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen – uns in einer oder anderen Weise beeinflussen. Ich bin sicher, dass unsere Beziehungen viel wichtiger sind als politische Kampagnen, die in Belarus oder in Europa durchgeführt werden“, betonte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef würdigte einen hohen Beitrag von Andrea Wiktorin zur Entwicklung der Belarus-EU-Beziehungen und machte darauf aufmerksam, dass diese Beziehungen in den letzten Jahren am effektivsten seien. „Ich danke Ihnen im Namen des ganzen belarussischen Volkes, dass Sie als EU-Delegationsleiterin in Belarus viel zu positiven Beziehungen zwischen Belarus und EU beigetragen haben. Ich hoffe, dass Ihr Nachfolger auch ein sehr würdiger Mensch sein wird. Ich möchte Ihnen in Ihrem neuen Amt in Armenien viel Erfolg wünschen… Und vergessen Sie nicht, dass Sie in Belarus 4 Jahre verbracht haben – das ist eine bestimmte Zeitperiode und sie hat mit Belarus zu tun. Sie sind bei uns ein immer sehr gern gesehener Gast.“

Einen besonderen Dank sprach Alexander Lukaschenko für die finanzielle Unterstützung aus, die die Europäische Union der Republik Belarus bei der Umsetzung von Infrastrukturprojekten erweist. „Das brauchen nicht nur die Belarussen, sondern auch die Europäer“, betonte er.

In den letzten Jahren hätten Belarus und die Europäische Union sehr gute Beziehungen aufgebaut, die durch ein hohes Vertrauen geprägt seien, sagte Wiktorin. „Wir unterhalten einen offenen Dialog über politische, wirtschaftliche und auch sehr spezifische Themen wie Handel, Zoll usw.“, sagte sie.

Wie berichtet, wird Andrea Wiktorin durch die Rotation ihren Posten als Leiterin der EU-Delegation in Belarus aufgeben und eine neue Stelle in Armenien besetzen. Auf sie folgt der deutsche Politiker Dirk Schuebel, der heute den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) in Russland leitet.

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