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Lukaschenko will zu offiziellem Besuch in die Türkei im April reisen

Präsident 18.03.2019 | 12:30
Kezban Nilvana Darama und Alexander Lukaschenko
Kezban Nilvana Darama und Alexander Lukaschenko

MINSK, 18. März (BelTA) – Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, will zu einem offiziellen Besuch in die Türkei im April reisen. Das erklärte der Staatschef heute beim Treffen mit der Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafterin der Türkei in Belarus, Kezban Nilvana Darama, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Der Grund für unser Treffen liegt nicht nur in meinem tiefen Respekt vor Ihrem Land und vor Ihnen als gute Vertreterin der Türkei in Belarus. Es gibt auch eine praktische Seite. Für Mitte April, wie Sie wissen, planen wir einen offiziellen Besuch in der Türkei auf höchster Ebene und ein Treffen mit Ihrem Präsidenten. Deshalb gibt es eine Reihe von Umständen, die uns zu diesem Gespräch bewegen“, sagte Alexander Lukaschenko.

In absehbarer Zeit soll die Sitzung der belarussisch-türkischen zwischenstaatlichen Kommission stattfinden. Der Staatschef rechnet damit, dass sie gute Ergebnisse vor den Verhandlungen mit dem türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan, bringt. Als ersten Schritt bei der Vorbereitung seines Besuchs nannte Alexander Lukaschenko das heutige Treffen mit Kezban Nilvana Darama.

„Wollen wir daher unsere Themen aus der Sicht der bestehenden Probleme diskutieren. Alle guten Dinge sind sichtbar. Und es ist ein Vergnügen, darüber zu sprechen. Dennoch gibt es immer Probleme, die gelöst werden müssen. Sonst müssten wir uns nicht treffen und nicht verhandeln, wenn alles gut ist. Wir müssen Problemfragen lösen. Und ich will diese Fragen offen besprechen, die Ihrer Meinung nach heute, morgen und langfristig gelöst werden sollen“, schlug Alexander Lukaschenko vor.

Die Botschafterin der Türkei teilte mit, sie habe einige Fragen, die mit dem Staatschef beraten werden müssten. Dieses Treffen betrachtet sie auch als einen Teil der Vorbereitungsarbeit im Vorfeld der Verhandlungen der Präsidenten. „Wir sehen keine Probleme in den Beziehungen zwischen unseren Ländern und sind darauf stolz“, unterstrich die Diplomatin.

Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern erreichte im vorigen Jahr $984 Mio. und betrug rund 105% gegenüber 2017. Der negative Saldo belief sich auf $618 Mio.

Die wichtigsten Exportwaren sind Kalidünger, Synthesefaden, Leinwand, Polykarbonsäuren, nicht gekämmte synthetische Fasern, Draht aus unlegiertem Stahl, Brennholz, Zeitungspapier.

Die Türkei liefert nach Belarus Landwirtschaftsprodukte, Gestricke und Textilien, Synthesefaden, Kleidung und Schuhe, Teile und Zubehörteile für Kraftfahrzeugtechnik.

2018 beliefen sich die türkischen Investitionen in die belarussische Wirtschaft auf $43,1 Mio. In Belarus gibt es mehr als 300 Betriebe mit türkischem Kapital. Die Seiten arbeiten an der Gründung von Montagebetrieben für Mähdrescher von Gomselmasch und Technik von Amkodor. Es werden die Lieferungen von Produkten des Belarussischen Automobilwerkes in den Markt der Türkei besprochen.

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