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Belarus und Moldau schließen Vertrag über soziale Sicherung ab

Gesellschaft 23.10.2019 | 16:43
Foto: Arbeitsministerium
Foto: Arbeitsministerium

MINSK, 23. Oktober (BelTA) – Belarus und Moldau haben einen Vertrag über soziale Sicherung geschlossen. Ihre Unterschriften unter das Dokument setzten die Arbeits- und Sozialministerin von Belarus Irina Kostewitsch und der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Moldaus in Belarus, Victor Sorochan, wie das Arbeitsministerium gegenüber BelTA mitteilte.

Der Vertrag regelt das Rentenrecht und richtet sich an jene Bürger, die in Belarus und Moldau wohnen und arbeiten/arbeiteten.

Laut Vertrag werden die Rentenbeiträge nach allgemeinen Regeln und in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung jenes Staates eingezahlt, in dem die Bürger arbeiten, unabhängig von ihrem Wohnort. Bei der Rentenversorgung gilt die Proporz-Regel: Belarus und Moldau werden Renten für den Zeitraum berechnen und auszahlen, den die Bürger nach dem 31. Dezember 1991 auf den Territorien dieser Länder gearbeitet haben. Personen, die auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion, darunter in der Belorussischen Sowjetrepublik und in der Moldauischen Sowjetrepublik bis zum 31. Dezember 1991 gearbeitet haben, dürfen ihre Renten in jenem Land beantragen, in dem sie derzeit wohnen.

Der Vertrag tritt nach der Abstimmung aller innerstaatlichen Verfahren in Kraft. Ähnliche Verträge über Rente und soziale Sicherung hat Belarus mit Russland, Litauien, Lettland, Aserbaidschan, Tschechien, Estland unterzeichnet.

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