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Expertenrat für Preise und Tarife in Belarus eingerichtet

Gesellschaft 14.05.2019 | 18:47

MINSK, 14. Mai (BelTA) – In Belarus wurde der Expertenrat für Preise und Tarife eingerichtet. Das Abkommen über seine Einrichtung und Tätigkeit wurde heute in Minsk zwischen dem Ministerium für Antimonopolregelung und Handel (MART), dem Gewerkschaftsverband, der Nationalbank und dem Nationalen Statistischen Komitee unterzeichnet.

Der Initiator ist der Gewerkschaftsverband von Belarus. Der Expertenrat soll zur Plattform für die Überwachung der Preissituation im Land, die vertiefte Analyse ihrer Ergebnisse und die Ausarbeitung von Empfehlungen für die Beschlussfassung im Bereich Preis und Tarife werden. Es wird geplant, dass seine erste Sitzung in der letzten Dekade im Mai stattfindet.

Der Vorsitzende des Belarussischen Gewerkschaftsverbandes, Michail Orda, betonte im Gespräch mit Journalisten, für eine detaillierte Preisanalyse und eine effektive Arbeit zur Vermeidung ungerechtfertigter Preissteigerungen sei eine klare Koordinierung zwischen allen interessierten Behörden erforderlich. Er erinnerte daran, dass der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, während der Arbeitssitzung am 2. Mai betonte, dass die Preise für die Menschen nach wie vor das wichtigste Thema sind, weshalb dieses Thema im Mittelpunkt der Gewerkschaften stehen sollte. „Nach dem Treffen beim Präsidenten brachte der Belarussische Gewerkschaftsverband einen Vorschlag zur Einrichtung eines vierseitigen Expertenrates, der zunächst proaktiv arbeiten und den Zustand der Preise und deren Veränderung im Detail analysieren sollte“, sagte Michail Orda.

„Ungerechtfertigte Preiserhöhungen haben immer direkte Auswirkungen auf das Lebensniveau und den Wohlstand“, unterstrich der Vorsitzende des Belarussischen Gewerkschaftsverbandes. Er fügte hinzu, alle Behörden, die das Abkommen heute unterzeichnet hätten, seien an einer effektiven Preiskontrolle interessiert.

Der Rat plant, mindestens einmal im Monat zusammenzutreten und so transparent wie möglich zu arbeiten sowie Informationen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vor zwei Jahren signierten der Belarussische Gewerkschaftsverband und MART das Abkommen über gemeinsame Handlungen auf dem Verbrauchermarkt in Bezug auf die Preisüberwachung. Nun werden sich das Nationale Komitee für Statistik und die Nationalbank an dieser Arbeit beteiligen. Die Ratsmitglieder sind zuversichtlich, dass dies zu einer besseren Koordinierung von Handlungen aller Interessierten an Fragen der Preispolitik beitragen wird.

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