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Gesellschaft
22 Dezember 2021, 18:45

Kotschanowa: USA und Westen verschärfen ihre Anti-Belarus-Rhetorik

MINSK, 22. Dezember (BelTA) – Die Vereinigten Staaten und der kollektive Westen verschärfen ihre Anti-Belarus-Rhetorik. Das erklärte die Vorsitzende des Rates der Republik Natalja Kotschanowa in der abschließenden Sitzung der Oberkammer des belarussischen Parlaments.

„Die Situation rund um unser Land ist sehr angespannt. Der Westen und die USA verschärfen ihre belarusfeindliche Rhetorik. An der westlichen Grenze zu Polen baut die NATO ihre militärische Präsenz aus. Die externen Kräfte schmieden nach wie vor Pläne zur Vernichtung der staatlichen Ordnung in Belarus. Hauptziele ihrer Angriffe sind die Errungenschaften des souveränen Belarus – Frieden, Sicherheit, Einigkeit, traditionelle Werte, sozial orientierte Wirtschaft und eine friedliche Außenpolitik“, sagte Kotschanowa.

Auf Belarus wird ein enormer zunehmender Sanktionsdruck ausgeübt. Es wird dauernd versucht, die belarussische Industrie lahmzulegen, Arbeitskollektive zu zersetzen und letztendlich den Wohlstand der Staatsbürger zu ruinieren. „Die Tatsache, dass die Hauptinitiatoren der Anti-Belarus-Sanktionen die ins Ausland geflohenen Oppositionsaktivisten sind, entzieht sich jeder vernünftigen Erklärung. Zum Zweck der persönlichen Bereicherung und aus leerem politischem Ehrgeiz handeln sie gegen die Interessen des Staates und des Volkes. Heute wird immer wieder versucht, die Menschen in Belarus zu spalten, ganz egal aus welchem Anlass, sei es die Vertiefung der Integration zwischen Belarus und Russland, sei es Verfassungsreform, Migrationskrise oder Coronavirus.“

Die Methoden und Instrumente der Destabilisierung der gesellschaftlichen und politischen Situation werden immer raffinierter und aggressiver, sagte Natalja Kotschanowa. „Wir haben es nicht mehr mit einfachen Aufrufen zu sogenannten friedlichen Protesten, mit massiver Bearbeitung der Bevölkerung durch Fake News und Gerüchte zu tun. Man will Belarus mit Waffen und Drogen verpesten. Es wird nicht ansatzweise versucht, irgendwelche konstruktive Zusammenarbeit zu beginnen. Belarus werden auf internationaler Ebene allerlei Schranken gesetzt, seine objektive Position darzustellen. Unsere zahlreichen Appelle und Erklärungen werden absichtlich ignoriert. Westliche Politiker und Marionetten-Journalisten berichten einseitig über die Situation in Belarus. Es ist offensichtlich: Wir werden nicht in Ruhe gelassen. In einem groß angelegten hybriden Krieg gegen Belarus müssen wir bereit sein, auf unvorhersehbare Herausforderungen zu reagieren.“

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