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Belarus und Türkei erörtern möglichen Güterverkehr über Dnepr

Wirtschaft 09.08.2018 | 13:39
Archivfoto
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MINSK, 9. August (BelTA) – Belarus und die Türkei erörtern einen möglichen Güterverkehr über den Dnepr sowie den Bau des Binnenhafens im Dorf Nishnije Shary des Gebiets Gomel. Diese Frage steht im Fokus des Besuchs der türkischen Expertendelegation in Belarus am 8./9. August. Das gab die Botschaft von Belarus in der Türkei einem BelTA-Korrespondenten bekannt.

„Dieser Hafen kann in der Perspektive zum großen Transitknoten werden, der den östlichen und den westlichen Teil der neuen Seidenstraße aus China nach Europa verbindet. Die Umsetzung dieses Projektes kann neue Möglichkeiten zur Organisation von Export- und Importlieferungen von Waren für Belarus zur Verfügung stellen, die Logistik belarussischer Güter verbessern, zusätzliche Deviseneinnahmen in den Haushalt sichern, neue Arbeitsplätze schaffen sowie die Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit von Produkten belarussischer Betriebe fördern“, erklärte die Botschaft.

Derzeit zeigten Interesse für dieses Projekt drei türkische Unternehmen, derer Vertreter zur türkischen Delegation gehören.

Das Programm der türkischen Delegation schließt Treffen mit der Leitung des Ministeriums für Transport und Kommunikationen von Belarus, der Gebietsregierung Gomel sowie den Besuch der künftigen Baustelle des Hafens in Nishnije Shary ein, um einige technische Einzelheiten des Projektes zu präzisieren.

Wie die Nachrichtenagentur BelTA früher berichtete, wurde der Güterverkehr über den Dnepr auf verschiedenen Ebenen im Rahmen der belarussisch-türkischen und der belarussisch-ukrainischen Kontakte besprochen. Im Herbst 2017 unterzeichneten die Leiter der Gebiete Gomel und Cherson sowie des Landwirtschaftsherstellers Nibulon (Nikolajew) das trilaterale Memorandum über die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwecks Umsetzung des Projektes zur Wiederherstellung der Schifffahrt auf dem Dnepr. Die Idee des Projektes besteht in der Beladung der Schiffe in Belarus, die die Güter über das Schwarze Meer in die Länder Europas, Asiens und Afrikas liefern werden.

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