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Experte über durchdachte Geldpolitik der Nationalbank: Inflation steht auf Rekordtief

Wirtschaft 11.01.2018 | 16:35

MINSK, 11. Januar (BelTA) – Dank einer durchdachten Geldpolitik der Nationalbank ist die Inflation in Belarus auf Rekordtief gesunken. Diese Meinung äußerte Finanzanalyst des Unternehmens „Alpari“, Wadim Iossub, im Interview mit der Telegraphenagentur BelTA.

„Die Inflationsrate sank in Belarus Ende 2017 auf ihr historisches Rekordtief: 4,6 Prozent. Man muss sagen, dass wir es der Nationalbank für ihre durchdachte und abgewogene Geldpolitik zu verdanken haben. Die Bank hat die „Gelddruckmaschine“ lange nicht angeworfen und die Geldmenge unter Kontrolle gehalten. Es wurden immer weniger zweckgebundene Kredite vergeben. Auch wurde sehr darauf aufgepasst, dass das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung der Arbeitsproduktivität entspricht“, führte der Experte aus.

Das seien „klassische“ und sehr gut bekannte Finanzinstrumente, bemerkte Iossub. „Die Nationalbank griff danach und hat es geschafft, die Inflation zu dämmen“, sagte er.

Der Experte geht für das Jahr 2018 von einer Inflationsrate von 6 bis 7 Prozent aus. Dafür, dass die Inflation in diesem Jahr etwas höher ausfallen werde als im Vorjahr, gebe es laut Finanzexperte mehrere Gründe. „Erstens wächst das Realeinkommen schneller als die Inflationsrate. Zweitens werden Preise von boomenden Verbraucherkrediten stark beeinflusst. Auch in der Wohn- und Kommunalwirtschaft sieht es derzeit so aus, dass Nebenkosten- und Verkehrstarife etwas wachsen werden“, erzählte er.

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