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Rapota: Belarussisches Kernkraftwerk wird die Energielandschaft in der Region wesentlich prägen

Wirtschaft 19.10.2017 | 16:02

VERONA, 19. Oktober (BelTA) – Mit der Inbetriebnahme eines Kernkraftwerks in Belarus wird die Energielandschaft in dieser Region Europas wesentlich beeinflusst. Diese Meinung äußerte Staatssekretär des Unionsstaates Grigori Rapota bei der Diskussion am Rande des 10. Eurasischen Wirtschaftsforums in Verona.

„Belarussisches Atomkraftwerk wird die gesamte Energielandschaft der Region neu prägen“, sagte der Staatssekretär. Seiner Meinung nach sei der Bau einer Kernanlage in Belarus ein wichtiges und großes Energieprojekt, das Belarus und Russland gemeinsam umsetzten und welches sich zu einem guten Beispiel für internationale Energie-Partnerschaft etablieren könne.

„An solchen umfangreichen Energieprojekten könnten auch die Europäische Union und die Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion lernen, wie man erfolgreich kooperiert. Es handelt sich eben um solche Vorhaben, die zwischen Blöcken umgesetzt werden könnten und nicht etwa über solche, die die EU mit einzelnen EAWU-Staaten auf bilateraler Basis anpacken kann. Die Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion sind geografisch gesehen eine Brücke zwischen West und Ost. Aber bislang funktioniert diese Handels- und Wirtschaftsbrücke kraft gewisser Gründe nicht in vollem Maße.“

Eine weitere Möglichkeit, die Kooperation zwischen EU und EAWU zu stärken, sieht Rapota in Projekten der neuen Seidenstraße, einer Initiative des chinesischen Staatschefs Xi Jinping. „Die EAWU-Staaten besitzen ein großes Potential, es muss stärker genutzt werden. Aber Projekte der Seidenstraße muss man gemeinsam mit Russland umsetzen“, fügte er hinzu.

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