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Serbien und Belarus können Drittstaatsmärkte erobern

Wirtschaft 18.05.2017 | 11:56
Tomislav Nikolić
Tomislav Nikolić

MINSK, 18. Mai (BelTA) – Serbien plant gemeinsam mit Belarus Drittstaatsmärkte zu erschließen. Das sagte Präsident Serbiens Tomislav Nikolić in einem Exklusiv-Interview mit der Telegraphenagentur BelTA und der Belarussischen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft nach seiner Ankunft in Minsk.

„Wir sehen keine Hindernisse für den Eintritt in die Märkte der EAWU und der Europäischen Union. Wir pflegen mit den beiden Märkten – im Westen wie im Osten - eine gleichberechtigte Kooperation. Auch für einen gemeinsamen Eintritt mit Belarus in die genannten Märkte sehen wir kein Problem“, so Nikolić.

Belarus und die Republik Jugoslawien haben diplomatische Beziehungen im November 1994 aufgenommen. Seit 2006 bestehen die Beziehungen mit Serbien, dem alleinigen Rechtsnachfolger Jugoslawiens. Im Jahr 1996 wurden in Minsk und in Serbien diplomatische Vertretungen der beiden Staaten eröffnet.

Belarussischer Präsident besuchte Serbien viermal – 1998, 1999, 2009 und 2014. Serbischer Staatschef war zu einem offiziellen Besuch in Minsk in den Jahren 1996, 2013 und 2015.

Am 2. April 2017 fanden in Serbien die nächsten Präsidentschaftswahlen statt. Zum neuen Präsidenten wurde der amtierende Ministerpräsident und Chef der Regierungspartei Aleksandar Vučić gewählt. Er tritt am 31. Mai 2017 offiziell ins Amt.

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