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Belarus nominiert Kuptschina als Kandidatin für die Nachfolge von OSZE-Generalsekretär Zannier

Politik 14.03.2017 | 20:06
Jelena Kuptschina. Archivfoto
Jelena Kuptschina. Archivfoto

MINSK, 14. März (BelTA) – Die Ständige Vertreterin von Belarus bei OSZE und Botschafterin der Republik Belarus in Österreich, Jelena Kuptschina, wurde als Kandidatin für die Nachfolge von OSZE-Generalsekretär nominiert. Das sagte Pressesprecher des belarussischen Außenministeriums Dmitri Mirontschik in einem Interview mit BelTA.

Die Nachricht über die Nominierung von Jelena Kuptschina sei von den Medien aufgegriffen worden, so Mirontschik. Er kommentierte: „Das Mandat des amtierenden italienischen Diplomaten Lamberto Zannier endet am 30. Juni 2017. Wir haben die Entscheidung getroffen, unsere OSZE-Vertreterin und Botschafterin Jelena Kuptschina für dieses Amt vorzuschlagen“.

Dieser Entscheidung liege die aufrichtige Bestrebung der Republik Belarus zugrunde, zur Stärkung der OSZE im Interesse aller beteiligten Staaten beizutragen. „Angesichts scharfer Regionalkonflikte und zugespitzter Auseinandersetzungen zwischen den Global Playern wächst die Rolle der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Maßen“, erklärte Dmitri Mirontschik.

Jelena Kuptschina war über eine längere Zeit hinweg Vizeministerin für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Belarus und hat in diesem Amt die belarussische Außenpolitik direkt mitbestimmt. Diese Politik richtet sich auf Stärkung von Sicherheit und Stabilität in Europa, Herstellung eines Dialogs zwischen Ost und West und Beilegung sich verschärfender Krisen in der Region.

„Wir glauben, dass ihr Wissen, ihre langjährigen diplomatischen Erfahrungen und ein mühsam aufgebautes Kontaktnetz einen großen Nutzen bringen können, vor allem für die Sensibilisierung der OSZE für neue Herausforderungen, von denen die wichtigste Vertrauensbildung zwischen Mitgliedsstaaten ist“, sagte der Pressesprecher.

Die ersten öffentlichen Anhörungen über die Wahl des neuen Generalsekretärs fanden am 14. März in Wien statt. Die Mitgliedsstaaten haben ihre Kandidaten präsentiert und über deren Vorteile erzählt. „Unsere Kandidatin hat sehr würdige Mitbewerber. Aber wir sind in den hohen Qualitäten unserer Kandidatin sicher und hoffen auf ihre Nominierung“, fügte der Sprecher hinzu.

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