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Belarus und Frankreich wollen Kooperation im Umweltschutz entwickeln

Gesellschaft 20.07.2018 | 13:46
Während des Treffens. Foto: Ministerium für Naturressourcen und Umweltschutz von Belarus
Während des Treffens. Foto: Ministerium für Naturressourcen und Umweltschutz von Belarus

MINSK, 20. Juli (BelTA) – Belarus und Frankreich werden die Zusammenarbeit im Umweltschutz entwickeln. Darum ging es beim Treffen des belarussischen Ministers für Naturressourcen und Umweltschutz, Andrej Chudyk, mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Frankreichs in Belarus Didier Canesse. Diese Information wurde auf der Website des Ministeriums für Naturressourcen und Umweltschutz veröffentlicht, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

Andrej Chudyk unterstrich, Belarus und Frankreich würden über Erfahrungen der gegenseitig vorteilhaften Partnerschaft im Umweltschutz und Umgang mit gefährlichen Abfällen verfügen.

Zum neuen Impuls für die bilateralen Beziehungen im Umweltschutz wurde das Kooperationsabkommen im Bereich Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung zwischen dem Ministerium für Naturressourcen und Umweltschutz von Belarus und dem Ministerium für Umwelt, Energie und Meer Frankreichs, das im Jahr 2016 unterzeichnet wurde. Andrej Chudyk betonte eine positive Rolle der gemeinsamen zwischenbehördlichen Arbeitsgruppe bei der Entwicklung der Kooperation im Umweltschutz.

„In Belarus erscheinen immer mehr neue Technologien. Es werden moderne Betriebe eröffnet. Das führt zur zusätzlichen Bildung verschiedener Abfallarten. Alle erkennen an, dass Frankreich führende Positionen in der Abfallverarbeitung einnimmt. Wir sind interessiert am Studium Ihrer Kenntnisse und der reichen Praxis. Wir wollen Sonderabfälle selbständig ökologisch entsorgen und entschärfen“, sagte der Naturschutzminister.

Außerdem wurden während des Treffens Fragen der Kooperationsentwicklung zwischen dem Landesweiten Zentrum für Hydrometeorologie, Kontrolle der radioaktiven Kontamination und Umweltüberwachung des Ministeriums für Naturressourcen und Umweltschutz von Belarus und dem Nationalen Meteorologischen Dienst Frankreichs erörtert.

Andrej Chudyk schlug Didier Canesse vor, sich mit Erfahrungen von Belarus in Regelung und Entwicklung des Systems besonderer Schutzgebiete bekannt zu machen sowie das Naturschutzgebiet Beloweshskaja Puschtscha zu besuchen.

Die beiden Seiten zeigten sich zuversichtlich, dass dieses Treffen zum ordentlichen Schritt auf dem Weg zur weiteren Stärkung der belarussisch-französischen Zusammenarbeit im Umweltschutz wird.

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