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Experten aus Belarus und Russland besprechen Bewegung von Ausländern während der Fußball-WM

Gesellschaft 12.01.2018 | 14:36
Alexej Begun. Archivfoto
Alexej Begun. Archivfoto

MINSK, 12. Januar (BelTA) – Eine Gruppe von Experten aus Belarus und Russland wird die Bewegung von Ausländern während der Fußball-Weltmeisterschaft besprechen, die in Russland 2018 stattfindet. Das sagte der Leiter der Abteilung für Staatsbürgerschaft und Migration im Innenministerium, Alexej Begun, heute vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Belarussische und russische Strafverfolgungsbehörden würden während der Fußball-WM intensiv arbeiten. „Auf dem Territorium beider Staaten wird die Arbeitsgruppe von Experten eingerichtet, die die Bewegung der ausländischen Bürger und die Transitdurchreise über Belarus erörtern wird. In der Perspektive ist auch die Arbeit während der 2. Europaspiele, Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 in Belarus“, informierte Alexej Begun.

Er bemerkte, im Fall der Annahme des Abkommens über die gegenseitige Anerkennung von Visa sowie anderer Dokumente über den kurzfristigen Aufenthalt der ausländischen Bürger in Belarus und Russland würden die zuständigen Behörden die Informationen über ausgestellte und annullierte Visa im Online-Modus austauschen. „Es entstehen auch neue Informationsdatenbanken, neue Informationsfonds. Das wird zur gut abgestimmten Arbeit der Strafverfolgungsbehörden, Prognostizierung der Migrationsströme, Analyse und Erarbeitung entsprechender Managemententscheidungen beitragen“, sagte Alexej Begun.

Ihm zufolge würden die Verhandlungen über den Entwurf des Abkommens über die gegenseitige Anerkennung von Visa mit zuständigen Behörden Russlands in absehbarer Zukunft fortgesetzt. Die ordentliche Verhandlungsrunde solle in Belarus stattfinden. „Die russische Seite beharrt auf der Anwendung des Abkommens im ersten Quartal laufenden Jahres im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fußball-WM. Die beiden Seiten sind interessiert daran“, bemerkte Alexej Begun.

Derzeit tauschen Belarus und Russland im Rahmen der zwischenbehördlichen Zusammenarbeit die Informationen über jene Personen aus, die das visumfreie Regime in Belarus verstoßen haben und nach Russland ausgereist sind. „Wir tauschen entsprechende Informationen ständig aus. Wir nehmen Verletzer ins Verzeichnis regelmäßig auf, derer Einreise in den Unionsstaat verboten oder unerwünscht ist. Außerdem gibt es eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe, die alle Fragen der Migrationspolitik im Unionsstaat koordiniert. Im Rahmen ihrer Arbeit wurde auch die Frage über die gemeinsamen Mechanismen für die Überwachung des Aufenthalts der Ausländer in Belarus behandelt“, unterstrich er.

Der Vertreter des Innenministeriums informierte, es habe rund 500 Verletzer der Gesetzgebung über die visafreie Einreise gegeben.

Was die visafreie Einreise in die Regionen Brest und Grodno angeht, seien ins Gebiet Brest rund 20 Menschen visafrei gekommen. Die Region Grodno hätten mehrere Hunderte ausländische Touristen besucht, erzählte Alexej Begun.

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