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Zoll Grodno entdeckt im Geheimversteck eines Autos Münzen aus der Römerzeit

Gesellschaft 20.06.2018 | 20:41
Foto: Zoll Grodno
Foto: Zoll Grodno

GRODNO, 20. Juni (BelTA) – Byzantinische Münzen und Münzen aus der Römerzeit wurden von Zollbeamten in Grodno bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckt.

Nach Informationen der regionalen Zollverwaltung hat ein armenischer Staatsbürger versucht, aus Spanien fast 3.000 Münzen und Banknoten, die zweifellos einen hohen kulturellen Wert besitzen, über den Grenzübergang „Berestowiza“ in den EAWU-Raum illegal einzuführen. Bei der Durchsuchung des PKWs wurde in einem Hohlraum unter dem Wagen die Schmuggelware entdeckt – fast 1000 Münzen und über 1700 Banknoten verschiedener Länder und Nennwerte, Taschen- und Armbanduhren sowie Medaillons.

Laut Bericht des Zolllabors besitzen fast alle Fundstücke einen hohen kulturellen Wert. Besonders wertvoll sind Altmünzen und Banknoten aus der Römerzeit und dem Byzantinischen Reich. Unter den illegal eingeführten Raritäten befanden sich arabische Dirhams aus dem 13. Jahrhundert, französische Taschenuhren aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, eine Geldbörse aus dem Abendland, ein mexikanisches Medaillon und Gedenkmedaillen aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts.

Das Gericht hat angeordnet, die illegal eingeführte Ware zu beschlagnahmen und den Straftäter zu einer Geldstrafe von rund 530 Euro zu verurteilen.

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