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Belarus nimmt an Sitzung der UN-Kommission für soziale Entwicklung in New York teil

Politik 12.02.2019 | 18:05
Andrej Dapkjunas (im Zentrum). Foto: Außenministerium von Belarus
Andrej Dapkjunas (im Zentrum). Foto: Außenministerium von Belarus

MINSK, 12. Februar (BelTA) – Der Leiter der belarussischen Delegation, Vizeaußenminister, Andrej Dapkjunas, ist in der 57. Sitzung der UN-Kommission für soziale Entwicklung aufgetreten, die bis zum 21. Februar im UN-Hauptquartier in New York dauern wird.

Die Kommission für soziale Entwicklung ist ein Nebenorgan des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen (ECOSOC). Sie befasst sich mit der Armutsbekämpfung, der sozialen Ungleichheit und der Förderung der internationalen Politik zur Schaffung sozialer Gerechtigkeit gegenüber den am stärksten gefährdeten Gruppen. Belarus ist ein Mitglied der UN-Kommission für soziale Entwicklung für 2016-2020 und ein ECOSOC-Mitglied für 2018-2020. Bei der Eröffnungsfeier trat der Ständige Vertreter von Belarus bei den Vereinten Nationen, Walentin Rybakow, als Vizepräsident des ECOSOC-Büros.

Andrej Dapkjunas wurde als Hauptredner für die hochrangige Podiumsdiskussion zum vorrangigen Thema der aktuellen Sitzung der Kommission für soziale Entwicklung „Bekämpfung von Problemen der Ungleichheit und sozialer Integration durch Haushalts- und Steuerpolitik sowie Politik im Bereich Arbeitsvergütung und Sozialschutz“ eingeladen. In seinem Vortrag teilte der stellvertretende Außenminister die Erfahrungen von Belarus bei der Überwindung von Ungleichheit im Rahmen der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Der belarussische Diplomat berichtete über die Ergebnisse des ersten Nationalen Forums für nachhaltige Entwicklung, das am 24. Januar in Minsk stattfand und in dem empfohlen wurde, eine besondere Aufmerksamkeit auf die regionale Entwicklung zu lenken, um Chancengleichheit und Lebensstandard für die Bevölkerung zu gewährleisten.

Als eine wichtige Richtung bei der Überwindung von Ungleichheit wies Andrej Dapkjunas auf die Notwendigkeit hin, eine gemeinsame Arbeit in den Vereinten Nationen zu organisieren, um soziale Veränderungen als Folge des technologischen Fortschritts zu prognostizieren und auf soziale Veränderungen zu reagieren, insbesondere zum Wohle gefährdeter Bevölkerungsgruppen.

Er schenkte Aufmerksamkeit dem Problem der zunehmenden internen Ungleichheit in der Gruppe der Länder mit mittlerem Einkommen, zu denen Belarus gehörte. Der Vizeaußenminister betonte, dass wirksamere Bemühungen der Länder mit mittlerem Einkommen zur Überwindung nationaler Ungleichheiten den Austausch von Erfahrungen, eine verbesserte Koordinierung und eine wirksamere und gezieltere Unterstützung durch das Entwicklungssystem der Vereinten Nationen, internationale Finanzinstitutionen und regionale Organisationen erfordern.

An demselben Tag nahm der Vizeaußenminister am Rundtisch teil, der durch die Ständige Vertretung von Belarus und das UN-Büro für Terrorismusbekämpfung organisiert wurde. Dort wurden Auswirkungen neuer und entstehender Technologien auf die internationalen Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung beraten.

An der Veranstaltung beteiligten sich auch UN-Vizegeneraldirektor für Terrorismusbekämpfung Wladimir Woronkow, Leiterin des Exekutivdirektorats des UN-Ausschusses für Terrorismusbekämpfung Michele Coninsx, Helfer des Generaldirektors für Informationstechnologien Atefeh Riazi, Koordinator der UN-Überwachungsgruppe für ISIL/Al-Qaida/Taliban Edmund Fitton-Brown, eingeladene Experten sowie Vertreter der UN-Mitgliedstaaten.

Andrej Dapkjunas unterstrich konsequente Bemühungen von Belarus zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in Terrorismusbekämpfung. Der belarussische Diplomat erinnerte insbesondere an die regionale Konferenz „Prävention und Bekämpfung von Terrorismus im digitalen Zeitalter“ im Herbst letzten Jahres im Land und kündigte im Herbst 2019 eine neue bahnbrechende Veranstaltung an - eine gemeinsame Veranstaltung mit der internationalen Konferenz der Vereinten Nationen „Terrorismusbekämpfung durch innovative Ansätze und Einsatz neuer und entstehender Technologien“.

Der Vizeaußenminister wies auf das enorme Potenzial neuer und aufkommender Technologien bei der Terrorismusbekämpfung sowie auf die potenzielle Bedrohung hin, die entstehen kann, wenn diese Technologien in die Hände von Terroristen gelangen. Die Teilnehmer des Rundtisches bestätigten die ernsthaften Bemühungen von Belarus zur Stärkung der internationalen Kooperation bei der Terrorismusbekämpfung sowie seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der internationalen Sicherheit und Stabilität.

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