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Politik
23 September 2021, 12:55

Belarus und UNHCR besprachen weitere Zusammenarbeit

MINSK, 22. September (BelTA) - Am 22. September traf sich Sergej Alejnik, stellvertretender Außenminister der Republik Belarus, mit Roland Schilling, Regionalbeauftragter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) für Mitteleuropa, zusammen. Das wurde BELTA vom Pressedienst des Außenministeriums mitgeteilt.

Roland Schilling besucht unser Land vom 21. bis 24. September, um die weitere Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Belarus und dem UNHCR zu erörtern, nachdem das UNHCR-Büro in Belarus zuvor beschlossen hatte, sein eigenständiges Büro zu schließen.

Die Entscheidung, das UNHCR-Büro in Belarus ab Januar 2022 zu schließen, ist Teil des Gesamtplans zur Umstrukturierung der Verwaltung der Behörde. Im Rahmen dieses Plans werden Belarus, die Tschechische Republik, Ungarn, Moldawien, die Slowakei und Slowenien vom subregionalen UNHCR-Büro in Budapest betreut. Der Beschluss über die Umstrukturierung wurde im Jahr 2020 unter Berücksichtigung des erfolgreichen Funktionierens des belarussischen Asylsystems sowie der finanziellen Situation des Büros gefasst.

Während des Treffens bekräftigten beide Seiten ihr gegenseitiges Interesse an der Aufrechterhaltung eines hohen Niveaus der Zusammenarbeit zwischen Belarus und dem UNHCR und erörterten praktische Aspekte der weiteren Vertretung der Organisation im Land.

Die Gesprächspartner tauschten sich auch über Lösungsansätze für eine Reihe von Problemen aus, die durch die Intensivierung der Migrationsprozesse in der Welt verursacht sind.

Der stellvertretende Minister erläuterte den Standpunkt von Belarus zur Flüchtlingskrise an der Grenze zu den westlichen Nachbarländern. Roland Schilling dankte Belarus für die Zusammenarbeit mit dem UNHCR-Büro in Minsk und für die Gewährung des Zugangs zu Flüchtlingen mit humanitären Zwecken an der belarussisch-polnischen Grenze.

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