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Schtschotkina: Belarus hat Interesse an Vertiefung der parlamentarischen Zusammenarbeit

Politik 22.10.2018 | 19:58
Baim Treffen. Foto: Rat der Republik
Baim Treffen. Foto: Rat der Republik

MINSK, 22. Oktober (BelTA) – Belarus hofft auf eine stärkere und tiefe parlamentarische Zusammenarbeit mit Italien. Darum ging es heute bei einen Treffen zwischen der stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Republik Marianna Schtschotkina und dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Italiens in Belarus, Mario Baldi, wie der Pressedienst der parlamentarischen Oberkammer berichtet.

Dem Treffen wohnte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit Sergej Rachmanow bei.

Belarus sei sehr daran interessiert, parlamentarische Kontakte mit Italien zu stärken, sagte Vize-Parlamentsvorsitzende. Hier wäre die Einrichtung einer bilateralen parlamentarischen Freundschaftsgruppe sehr von Nutzen, sagte sie.

Schtschotkina machte darauf aufmerksam, dass die beiden Staaten im letzten im gegenseitigen Handel zugelegt hätten: Der Handelsumsatz sei 2017 um mehr als 20 % gewachsen und das sei keine Obergrenze. Belarus könne seinerseits für italienische Partner, die es auf Investitionsstandort Belarus abgesehen hätten, sehr günstige Geschäftsbedingungen schaffen.

Weitere Themen drehten sich um die Zusammenarbeit für die Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, das Mitwirken von Frauenunionen und Umsetzung humanitärer Projekte. Schtschotkina äußerte die Hoffnung, dass der italienische Diplomat einen Beitrag zur Stärkung bilateraler Kontakte und Vertiefung der Zusammenarbeit leisten werde.

Der Botschafter schloss in seinem Statement nicht aus, dass sich der Handelsumsatz zwischen Belarus und Italien im Jahr 2019 auf 1 Milliarde Euro zubewegen und diese Marke sogar überschreiten könne.

Baldi lobte darüber hinaus die Liberalisierung des Visaregimes. Er sagte, mit der Möglichkeit für visafreie Reisen sei das Interesse italienischer Touristen für Belarus enorm gewachsen. „Belarussischer Tourismus besitzt ein gewaltiges Potential. Besonders angesichts der anstehenden Europäischen Spiele 2019“, betonte er.

Im Mittelpunkt des Treffens waren auch humanitäre Kontakte und Projekte, die Italien und Belarus gemeinsam durchführen, etwa Erholung belarussischer Kinder in italienischen Gastfamilien. Schtschotkina schloss nicht aus, dass Belarus italienische Kinder zu einer Erholungsreise nach Belarus einladen kann.

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