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Think Tank Experte: Man darf Belarus nicht vor die falsche Wahl zwischen Ost und West stellen

Politik 06.11.2018 | 14:28

MINSK, 6. November (BelTA) – Belarus vor die falsche Wahl zwischen Ost und West zu stellen ist nicht zweckmäßig. Diese Meinung äußerte leitender Direktor des Zentrums für Diplomatie und Globale Beziehungen (USA) Michael Carpenter beim Treffen mit Journalisten.

„Belarus ist ein souveräner Staat. Meiner Meinung nach besteht heute keine Notwendigkeit, Belarus um eine Wahl zu bitten. Eine Wahl zwischen dem verbündeten Staat Russland, mit dem Belarus historisch und kulturell eng verwandt ist, und den USA, mit denen ihr Staat bessere Beziehungen anstrebt. Das ist eine falsche Wahl. Wir können unsere Beziehungen auch ohne diese Vorbedingung verbessern“, glaubt der Experte.

Michael Carpenter äußerte die Hoffnung, dass die Normalisierung belarussisch-amerikanischer Beziehungen schnell vorangehen werde. In diesem Zusammenhang machte er darauf aufmerksam, dass ohne diplomatische Präsenz jede weitere Entwicklung der Kontakte beeinträchtigt werde, auch im Bereich Wirtschaft. „Natürlich muss man Beziehungen zwischen den Völkern fördern“, sagte er.

Am Vorabend besuchte Think Tank Experte den Hochtechnologiepark in Minsk und schätzte die Errungenschaften der belarussischen IT-Branche hoch ein. „Ich war sehr beeindruckt davon, dass so viele junge und begabte Menschen in diesem Park tätig sind und dass sehr viele Unternehmen den Hochtechnologiepark als Ideen-Zentrum in Anspruch nehmen. Der Hochtechnologiepark unterhält starke Kontakte zur US-Silicon Valley. Das schafft eine zusätzliche Grundlage für die weitere Normalisierung unserer Beziehungen und Stärkung der Zusammenarbeit.“

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