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Es ist nicht normal, wenn Belarus an Staatsgrenze zu Russland für Gas doppelt so viel zahlt

Wirtschaft 13.04.2018 | 15:20

MOSKAU, 13. April (BelTA) – Es ist nicht normal, wenn Belarus an der Grenze zu Russland den doppelten Preis für Gaslieferungen bezahlt. Das sagte Vizepremier von Belarus Wladimir Semaschko in der Plenarsitzung des 15. Wirtschaftsforums Krasnojarsk, wie der Pressedienst der Belarussischen Botschaft in Russland mitteilt.

„Der Preis, den Belarus für russisches Gas bezahlt, ist ein offenes Thema“, sagte Wladimir Semaschko. „Wir halten es für nicht in Ordnung, wenn im Unionsstaat Belarus-Russland unser Land an der Grenze zum Gebiet Smolensk den doppelten Preis für Gas zahlen muss. Das ist eine Diskussionsfrage. Und wir wollen sie bis Mai erörtern“, sagte Vizepremier.

Dass Belarus und Russland nun wieder auf Wachstumskurs sind und die Rezessionsphase hinter sich gebracht haben, das haben die beiden Länder einer gegenseitigen Unterstützung zu verdanken, stellte Semaschko fest. „Wir haben in allen Industriebereichen gewaltiges Potential. In erster Linie in der Landwirtschaft und im Maschinenbau. Belarus und Russland haben über 30 gemeinsame Maschinenbaubetriebe gegründet.“

Auch ist Belarus bereit, an Ausschreibungen und Wettbewerben für Lieferung öffentlicher Verkehrsmittel in das Gebiet Krasnojarsk teilzunehmen. „Wir werden in diesem Wettbewerb unsere Vorteilbedingungen anbieten. In Krasnojarsk sind über 300 Busse im Linienverkehr. Heute können wir eine breite Buspalette anbieten – Benzinbusse, Dieselbusse, Maschinen mit Gasantrieb oder kombiniert Gas-Diesel, Elektrobusse usw. Wir können unter gegenseitig vorteilhaften Bedingungen zusammenarbeiten“, fügte Semaschko hinzu.

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