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Leichtathletik-Match in Minsk wird lange in Erinnerung bleiben

Sport 11.09.2019 | 14:11

MINSK, 11. September (BelTA) – Der Leichtathletik-Länderkampf Europa vs. USA („The Match“), der im Minsker Stadion Dinamo ausgetragen wurde, wurde perfekt organisiert und wird allen Athleten, Trainern, Sportrichtern und Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben. Diese Meinung äußerten die Teilnehmer des historischen Duells im Anschluss an die Wettkämpfe.

Die Zuschauer, die an diesen Wettbewerbstagen im runderneuerten Minsker Stadion Dinamo die Wettkämpfe verfolgten, wurden Zeugen eines kompromisslosen Kampfes und eines emotionalen Sportspektakels. Die Gewinner freuten sich über ihre Erfolge, die Verlierer machten keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung. Dennoch waren alle Teilnehmer des Vergleichskampfes einig – das Leichtathletik-Fest in der belarussischen Hauptstadt war gut gelungen.

Viele Sportler mit Weltruf haben gleich nach den Wettbewerben ihre Meinung über den Match geäußert. Der dreifache polnische Weltmeister im Hammerwerfen Paweł Fajdek lobte eine einmalige Atmosphäre im Stadion und alle Zuschauer dafür, dass sie mit allen Athleten mitgefiebert haben. Dank ihrer Unterstützung hätten die Sportler zusätzliche Kraft schöpfen können. „Die Organisation des Wettbewerbs ist einfach spitze. Belarus kann und soll solche internationalen Sportveranstaltungen und Turniere ruhig austragen.

Über eine großartige Atmosphäre in Minsk freute sich auch der US-Athlet Josh Thompson, der Gold im 3000-m-Lauf gewonnen hat. Belarussische Fans hätten für einen sehr warmen Empfang gesorgt. Seine Teamkollegin Elise Cranny bestätigte, dass das Minsker Stadion einfach überwältigend sei. „Eine unbeschreibliche Atmosphäre und eine spürbare Unterstützung seitens der Sportfans“, sagte sie.

Die zweifache kroatische Olympia-Siegerin und Diskuswerferin Sandra Perkovic sprach über die Gastfreundschaft der belarussischen Menschen, über die umwerfende Arena und lobte die Organisatoren für den historischen Match Europa vs. USA.

Unter den Athleten im Team Europa ging der Hochspringer Maxim Nedossekow an den Start und konnte die 2.35 m hohe Latte nehmen. Das ist die beste Leistung in dieser Saison. Maxim sagte, dass er bei den anstehenden Weltmeisterschaften in Doha „nicht schlechtere“ Leistungen zeigen möchte. „Solche Spiele bringen die Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen. Wir spüren die Unterstützung der Sportfans und sehen, wie sie mitfiebern. Das ist toll!“, sagte er.

Echte Kämpferqualitäten bewies die Weitspringerin Anastassija Mirontschik-Iwanowa, die ihre ukrainische Herausforderin Maryna Bech-Romantschuk mit nur 1 cm Vorsprung besiegte und den ersten Platz belegte. Elvira Herman hat beim Hürdenlauf über 100 m einen Fehlstart verursacht und kam im Lauf 2 nur als Dritte ins Ziel.

Der Leiter des Belarussischen Leichtathletik-Verbandes Wadim Dewjatowski, einer der Organisatoren des Matches, sagte, er freue sich über die Ergebnisse des Duells zwischen Europa und den USA. „Was die Sportler hier gezeigt haben, ist vergleichbar mit den Auftritten bei Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen. Viele belarussische Athleten haben ihre besten Qualitäten an den Tag gelegt und werden in einer guten Form an den anstehenden Weltmeisterschaften teilnehmen“, sagte der Sportfunktionär.

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha findet vom 27. September bis zum 6. Oktober statt. Es werden 47 Medaillenentscheidungen getroffen.

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